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	<title>Stimmfabrik Andernach &#187; Steffi Göddertz</title>
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		<title>Bühnen-Knigge: Tipps für den Soundcheck</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2016 08:30:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Steffi Göddertz]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bühnensound]]></category>
		<category><![CDATA[Gesang]]></category>
		<category><![CDATA[Hall]]></category>
		<category><![CDATA[InEar]]></category>
		<category><![CDATA[Soundcheck]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein guter Bühnensound ist Gold wert und die beste Voraussetzung für ein gelungenes Konzert. Wenn du dich beim Singen gut hörst und der Sound insgesamt rund ist, hast du automatisch mehr Spaß und deine Performance wird besser sein. Der Weg dahin ist keine Magie, sondern folgt einfachen Regeln. 1) Reihenfolge beim Soundcheck: Der Tontechniker gibt [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein guter Bühnensound ist Gold wert und die beste Voraussetzung für ein gelungenes Konzert. Wenn du dich beim Singen gut hörst und der Sound insgesamt rund ist, hast du automatisch mehr Spaß und deine Performance wird besser sein. Der Weg dahin ist keine Magie, sondern folgt einfachen Regeln.</strong></p>
<p><strong>1) Reihenfolge beim Soundcheck:</strong><br />
Der Tontechniker gibt die Reihenfolgt vor. Ganz klassisch beginnt der Check in der Regel mit den Drums, gefolgt von Bass und Harmonieinstrumenten (Gitarre und Tasten). Der Gesang kommt fast immer zuletzt. Was macht ihr, bis ihr dran seid? Ganz einfach: Ihr wartet, bis ihr aufgefordert werdet – d.h. keine Bandmitglieder ablenken und auch nicht mitsingen. Das gilt übrigens auch für die anderen Bandmitglieder – nicht nur für Sänger.</p>
<p><strong>2) &#8222;Sing einfach mal&#8220;</strong><br />
Diesen Satz hat wohl jeder beim Soundcheck schonmal gehört. Das hat den Hintergrund, dass der Techniker erstmal einen Eindruck von deiner Stimme bekommen möchte. Wenn der allgemeine Gesangsteil beendet ist, solltet ihr mit Ankündigung verschiedene Dinge anbieten: leise, laut, extreme Effekte und Gesangssounds. Das berühmte „Eins, eins, eins, Test, Test, Test“ könnt ihr euch sparen. <img src="http://s.w.org/images/core/emoji/72x72/1f609.png" alt="&#x1f609;" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Sing so, wie du es auch später beim Auftritt machen wirst.</p>
<p><strong>3) Mikrotechnik</strong><br />
Übt Mikrotechnik! Denn das kann einen Tontechniker durchaus ins Schwitzen bringen. Wenn du jedoch Kontrolle über deine Stimme hast und weißt, wie du den Abstand zum Mikrofon kontrollieren kannst, dann können auch eure leisen Stellen (nah am Mikro) lauter gemacht werden. Wenn ihr nicht wisst wie das geht, sprecht mich gerne an.</p>
<p><strong>4) Sound zum wohlfühlen</strong><br />
Es ist ungemein wichtig, dass du dich mit dem Sound wohlfühlst und dich gut hörst. Lautstärketechnisch ist der Gesang oft das schwächste Glied. Wenn dein Gesang nicht mehr lauter gemacht werden kann, fragt nach der Meinung des Soundmenschen – ggf. können einzelne Instrumente auf der Bühne leiser übertragen werden. Checkt dabei auch, ob der Gitarren- beziehungsweise Bassamp ungünstig genau auf euch gerichtet ist. Solltest du dich dennoch unwohl damit fühlen, kann ich dir den Einsatz von InEar-Systemen empfehlen. So kann der Tontechniker dir deinen ganz eigenen Wohlfühl-Sound zaubern, den du direkt ins Ohr bekommst. Vielen hilft es, wenn etwas „Wohlfühlhall“ auf der Stimme liegt – das hilft, der Stimme Raum zu geben. Am besten nur so viel, dass du den Hall eher spürst als ihn wirklich zu hören.</p>
<p><strong>5) das richtige Mikrofon</strong><br />
Ich weiß nicht, wie oft ich schon nach „dem besten Mikrofon“ gefragt worden bin. Und ich antworte immer das Gleiche: Dieses Mikro gibt es nicht – jede Stimme ist individuell und jeder fühlt sich mit einem anderen Mikrofon wohl. Das teuerste muss daher nicht unbedingt das Beste sein. Deswegen (und auch aus hygienischer Sicht) ist es gut, sein eigenes Mikro mitzubringen. Trotzdem gibt es in Location klangliche Gegebenheiten die es sinnvoll machen, ein anderes Mikrofon auszuprobieren. Lehnt das nicht direkt ab, sondern probiert es aus und fragt doch mal interessiert nach den Gründen. Wenn ihr noch auf der Suche nach einem eigenen Mikrofon seid, lohnt sich auch jeden Fall die Fahrt ins Fachgeschäft, wo ich die Mikros testen und die Unterschiede direkt vor Ort erkennen könnt.</p>
<p><strong>6) der richtige Umgang mit dem Mikro</strong><br />
Folgende Dinge gilt es zu beachten, um keine Feedbacks zu verursachen:<br />
&#8211; halte das Mikro ohne große Bewegungen vor den Mund – aber nicht direkt daran. Die Kapsel zeigt am Besten leicht nach oben.<br />
&#8211; Damit du dich ruhigen Gewissens frei auf der Bühne bewegen kannst macht es Sinn, beim Soundcheck die Feedbackzonen zu prüfen. Gehe dafür vorsichtig mit dem Mikro überall hin und es auch mal vor dem Monitor hin und her. Ein guter Tontechniker wird die störenden Frequenzen erkennen und rausfiltern, sodass es keine Rückkopplungen mehr geben wird.</p>
<p><strong>7) Wünsche zum Bühnensound</strong><br />
Nach dem Einzelsoundcheck wird der erste gemeinsame Song angespielt (und nicht durchgespielt!) und alle Bandmitglieder merken, was für sie noch nicht ideal ist. Redet nach Abbruch des Songs nicht sofort alle durcheinander, sondern äußert eure Wünsche einzeln und nacheinander. Ein Bandmitglied fängt an und alle anderen warten bis sie an die Reihe kommen. Der Song wird wieder angespielt und das Bandmitglied, welches gerade dran ist, checkt, ob es eine Verbesserung gab. So geht es hin und her und mit Disziplin werden Stück für Stück die Soundprobleme behoben.</p>
<p><strong>8) Soundprobleme mit eigenen Worten beschreiben</strong><br />
Hab keine Angst davor den Monitorsound mit deinen eigenen Worten zu beschreiben. Sätze wie „der Sound klingt wie durch eine Dose und eng“ = zu viele Mitten, oder „unten rum klingt es ganz dünn“ = zu wenig Bass, sind ok und können vom Profi verstanden werden. Wenn ihr keine gemeinsame Sprache findet, bitte die Soundperson zu dir auf die Bühne zu kommen und einmal selbst zu hören.</p>
<p><strong>9) Etikette</strong><br />
Eine gute Kinderstube im Umgang mit den fremden Menschen ist das A und O für das gute Gelingen eines Soundchecks und später auch des Auftritts. Denk immer daran: ihr seid von den Soundleuten abhängig. Ein genervter Techniker wird sich unter Umständen nicht bemühen, euch einen guten Sound zu geben. Bleibt höflich und habt einen respektvollen Umgangston. Auch in schwierigen Momenten.</p>
<p><strong>An die Stelle mal ein großes Lob an alle Sound-Zauberer da draußen – schön, dass es euch gibt!</strong></p>
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		<title>Sicher durch die Erkältungszeit</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2015 10:44:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Steffi Göddertz]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erkältung]]></category>
		<category><![CDATA[singen]]></category>
		<category><![CDATA[singen bei Erkältung]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit diesen einfachen Tipps kannst du das Erkältungsrisiko minimieren. Häufig Hände waschen Viren und Bakterien werden am Stärksten durch direkten Kontakt übertragen. Sie sitzen auf Geldmünzen, kleben an Haltegriffen, Türklinken usw. Fasst man sich dann einmal an die eigene Nase, kann es schon geschehen sein. Daher einfach einmal mehr die Hände waschen… Nasenwege feucht halten [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mit diesen einfachen Tipps kannst du das Erkältungsrisiko minimieren.</p>
<p><strong>Häufig Hände waschen</strong><br />
Viren und Bakterien werden am Stärksten durch direkten Kontakt übertragen. Sie sitzen auf Geldmünzen, kleben an Haltegriffen, Türklinken usw. Fasst man sich dann einmal an die eigene Nase, kann es schon geschehen sein. Daher einfach einmal mehr die Hände waschen…</p>
<p><strong>Nasenwege feucht halten (Meerwasser-Nasenspray/ Inhalieren)</strong><br />
Heizungs-Luft trocknet die Schleimhäute aus. Daher solltest du diese stets feucht halten (z.B. Meerwasser-Nasenspray, Inhalierbad gönnen). Heißes Wasser in eine Schüssel, sanfte Inhaltsstoffe hinzu (Kamille, Salbei etc.), Handtuch über den Kopf und dann nur noch tief durchatmen.</p>
<p><strong>Ausreichend trinken (zimmerwarmes Wasser/ Kräutertees)</strong><br />
Ebenfalls bedingt durch die trockene Heizungsluft verbrauchen wir mehr Flüssigkeit. Alle, die ihrer Stimme etwas Gutes tun wollen, sollten daher mehr trinken als gewohnt (zimmerwarme Getränke wie Wasser oder milde Saft-Schorlen, Tee).<br />
Übrigens: Kaffee zählt nicht&#8230;</p>
<p><strong>Zu lange Kälte vermeiden und warm einpacken<br />
</strong>Denkt bei eurem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt an ausreichend warme Kleidung (Schal, Mütze, Handschuhe)&#8230;</p>
<p><strong>Vitaminreiche Kost (Obst und Gemüse)</strong><br />
Statt dem Schokoriegel vielleicht doch lieber einen Apfel?!</p>
<p><strong>Genügend Schlaf und Entspannung<br />
</strong>Ein entspannendes Bad kann Wunder wirken. Und da es im Winter eh früher dunkel ist, warum nicht auch einfach mal früher schlafen gehen?!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Gesangstipps für deinen Auftritt</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2015 06:50:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Steffi Göddertz]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Andernach]]></category>
		<category><![CDATA[Atemübung]]></category>
		<category><![CDATA[Auftritt]]></category>
		<category><![CDATA[einsingen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesangsunterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Einsingen Um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen und Verletzungen zu vermeiden, solltest du auf Übungen zur Lockerung und zum Aufwärmen der Stimme nicht verzichten. Das Einsingen sollte mindestens 10 Minuten dauern und kann bis zu einer halben Stunde ausgeweitet werden. Bestenfalls hattest du tagsüber schon die Möglichkeit zu singen oder zu sprechen… 2. Plane [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>1. Einsingen<br />
</strong>Um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen und Verletzungen zu vermeiden, solltest du auf Übungen zur Lockerung und zum Aufwärmen der Stimme nicht verzichten.</p>
<p>Das Einsingen sollte mindestens 10 Minuten dauern und kann bis zu einer halben Stunde ausgeweitet werden. Bestenfalls hattest du tagsüber schon die Möglichkeit zu singen oder zu sprechen…</p>
<p><strong>2. Plane dir Zeit für dich ein</strong><br />
Reserviere dir Zeit für dich. Konzentrier dich auf das, was du kannst und bereite dich in aller Ruhe auf deinen Auftritt vor. Zeitdruck ist kontraproduktiv.</p>
<p><strong>3. Bereite deinen ganzen Körper vor!<br />
</strong>Dein Körper ist dein Instrument, also bereite ihn auf den Auftritt vor.<br />
Strecken, dehnen und lockern regt die Durchblutung des Atemapparates an, lässt die Lungen schon mal ein bisschen arbeiten und in Schwung kommen.</p>
<p><strong>4. Atemübungen</strong><br />
Das Zwerchfell ist kein Muskel, den du gezielt anspannen kannst.<br />
Dazu benötigst du die umliegende Muskulatur (Bauchmuskeln, Zwischenrippenmuskulatur, Flanken etc.)<br />
Daher gilt es, auch diese anzuregen, zu lockern und das Lungenvolumen zu vergrößern. Eine tiefe Atmung entspannt, beruhigt und bietet optimale Voraussetzungen für das Singen.</p>
<p>Idealerweise ist der ganze Körper gut durchatmet, das heißt die oberen Atemräume im Brustkorbbereich und auch die unteren in Bauch- und Flankenbereich.</p>
<p><strong>5. Achtung bei der Nahrungsaufnahme<br />
</strong>Esse nur leicht verdauliche Speisen und bestenfalls circa eine Stunde vor dem Auftritt gar nichts mehr. Dann hat der Körper genügend Zeit zum verdauen und du wirst nicht müde.<br />
Wenn der Magen voll ist, ist die Atmung und somit die Singfähigkeit eingeschränkt.</p>
<p><strong>6. Ausreichend trinken!<br />
</strong>Ein guter Flüssigkeitshaushalt ist wichtig für die Stimme.<br />
Austrocknung bremst den Schwingungsablauf der Stimmlippen, die Folge ist häufig Überlastung und Heiserkeit.<br />
Das gilt auch für die Artikulation. Mit trockenem Mund singt es sich schlecht!<br />
Außerdem hat das Schlucken auch noch eine beruhigende Wirkung auf den gesamten Organismus. Am besten eignen sich stilles Wasser, aber auch Fruchtschorlen (z.B. Apfelschorle oder Traubenschorle), da diese die (gute) Schleimbildung anregen.</p>
<p><strong>7. Frische Luft – JA. Kälte – NEIN!<br />
</strong>Halte dich fern von Klimaanlagen und großer Kälte.<br />
Singen und auch viel sprechen solltest du bei kalter Umgebungsluft vermeiden. Kalte Luft ist nicht gut für die Stimmmuskulatur, die eine gewisse “Betriebstemperatur” braucht.</p>
<p>Empfehlenswert ist es durch die Nase zu atmen – die Luft wird angewärmt und gereinigt, bevor sie dann an den Stimmlippen entlang strömt.<br />
(Beim Singen allerdings unvorteilhaft, weil oft schnell und viel Luft benötigt wird.)</p>
<p>„In der Pause mal schnell raus abkühlen“ – klar, nachvollziehbar. Hier besteht allerdings schnell die Gefahr der Heiserkeit und Erkältung.</p>
<p><strong>8. Hab Spaß!</strong><br />
Raus mit dir auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Genieße den Moment und hab einfach Spaß!<br />
Konzentration auf Atmung, Technik und co. findet beim Training statt. Auf der Bühne sollten die Abläufe bereits automatisiert sein, dass du das Singen einfach nur noch genießen kannst.</p>
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		<title>Atmung – die Basis für gesunden Gesang</title>
		<link>http://stimmfabrik-andernach.de/index.php/2015/07/16/atmung-die-basis-fuer-gesunden-gesang/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2015 07:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Steffi Göddertz]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Atmung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesangsunterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Heiserkeit beim singen]]></category>
		<category><![CDATA[Zwerchfell]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine ökonomische Atemtechnik wird oft unterschätzt. Dabei ist genau das die Grundlage für gesunden Gesang. Stelle dich vor den Spiegel und atme durch den Mund ein. &#8211; Wie atmest du heute? &#8211; Wohin geht die Luft? &#8211; Wie hört sich das an? &#8211; Wie fühlt sich das an? Falls du dich mit dem Thema noch nie [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eine ökonomische Atemtechnik wird oft unterschätzt. Dabei ist genau das die Grundlage für gesunden Gesang.</p>
<p>Stelle dich vor den Spiegel und atme durch den Mund ein.<br />
&#8211; Wie atmest du heute?<br />
&#8211; Wohin geht die Luft?<br />
&#8211; Wie hört sich das an?<br />
&#8211; Wie fühlt sich das an?</p>
<p>Falls du dich mit dem Thema noch nie beschäftigt hast, wird dein Körper vermutlich relativ fest sein (Schultern, Bauch, Flanken).<br />
Lediglich der Brustkorb und die Schultern heben sich und das Atemgeräusch ist relativ hoch/hell, richtig?</p>
<p>Hast du dich schon mal gefragt, warum Babys stundenlang schreien können, ohne heiser zu werden? Weil sie von Geburt an richtig atmen.</p>
<p>Säuglinge kommen zur Welt und atmen ALLE „in den Bauch&#8220;.<br />
Dann kommt die Gesellschaft und sagt „sitz gerade Kind“ und auch das Schönheits-Ideal schreibt einen flachen Bauch vor.<br />
Und so passiert’s: über die Jahre verlernen wir, den Bauch locker zu lassen.</p>
<p>Das jedoch ist Voraussetzung für eine tiefe <strong>Bauchatmung</strong>.</p>
<p><a href="http://stimmfabrik-andernach.de/wp-content/uploads/2015/07/Zwerchfell.jpg"><img class=" size-medium wp-image-273 alignleft" src="http://stimmfabrik-andernach.de/wp-content/uploads/2015/07/Zwerchfell-240x300.jpg" alt="Zwerchfell" width="240" height="300" /></a></p>
<p>Sicher hast du schonmal  gehört, dass u.a. das <strong>Zwerchfell</strong> die Atmung steuert.<br />
Aber was ist das genau?</p>
<p>Du kannst es dir wie eine Art Trampolin vorstellen, dass den Brustraum vom Bauchraum trennt. Es handelt sich hierbei um einen Muskel – dieser kann allerdings nicht bewusst angespannt oder entspannt werden.</p>
<p>Atmest du ein, senkt es sich ab und gibt der Lunge Platz, um sich mit Luft vollzusaugen. Atmest du aus, geht es nach oben und drückt die Luft durch die Luftröhre wieder raus.<br />
Ähnlich wie bei einem Schwamm in der Hand. Drückst du einen nassen Schwamm aus, wird das Wasser rausgedrückt. Lässt du los, zieht sich der Schwamm wieder mit Wasser voll. So ist es auch mit der Lunge.</p>
<p>Lässt die umliegende Muskulatur locker (Zwerchfell, Zwischenrippen-Muskulatur etc.), senkt sich das Zwerchfell ab, verdrängt die Organe nach vorne (Bauch geht raus) und die Lunge zieht sich mit Sauerstoff voll.</p>
<p>Positiver Nebeneffekt: der <strong>Kehlkopf</strong>, der auf der Luftröhre aufsitzt, wird mit nach unten gezogen. Der komplette Rachenbereich wird also weiter und entspannter.</p>
<p>Die Aufhänge-Muskulatur vom Kehlkopf und das Zwerchfell sind Gegenspieler – sie kommen sich nie näher. Senkt sich also das Zwerchfell ab, folgt der Kehlkopf und umgekehrt.</p>
<p><strong><u>Zusammenfassung:</u></strong><br />
&#8211; Bauch locker lassen<br />
&#8211; Zwerchfell senkt sich ab und gibt der Lunge Platz<br />
&#8211; Kehlkopf senkt sich mit ab – Weite im Hals<br />
Merksatz: Atmen ist Urlaub, also entspann dich.</p>
<p>Soweit zur Einatmung. Und jetzt?<br />
Jetzt brauchen wir wieder Luft zur <strong>Tonerzeugung</strong>.<br />
Viele drücken die Luft beim singen regelrecht raus (drücken teils sogar den Bauch nach innen) und klagen dann über Heiserkeit, fehlende Luft am Zeilenende und fehlende Lockerheit.</p>
<p>Stell dir vor, die Lunge wäre eine Plastikflasche voller Wasser.<br />
Drückst du die Flasche unten zusammen, will das Wasser durch die Öffnung wieder raus. Da ist allerdings der Deckel im Weg.<br />
In unserem Fall ist es kein Deckel, sondern die Stimmlippen, die die ganze Luft zurückzuhalten müssen.<br />
Ergebnis: trockene Stimmlippen, Heiserkeit, räuspern, &#8230;</p>
<p>Der Trick ist es, den Überdruck, den wir nach der Einatmung in der Lunge haben, zu halten (nicht mit Luft anhalten zu verwechseln!).<br />
Atme während dem singen in der Vorstellung weiter ein (als würde die Flasche aufgeblasen).<br />
Dadurch wird nur so viel Luft an die Stimmlippen gegeben, wie du zur Tonproduktion benötigst.</p>
<p>Übungen und weitere Tricks erhältst du auf Wunsch gerne im Unterricht.<br />
Interessiert? Vereinbare gleich deine <strong>Probestunde unter <a href="mailto:info@stimmfabrik-andernach.de">info@stimmfabrik-andernach.de</a></strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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