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	<title>Stimmfabrik Andernach &#187; Gesangsunterricht</title>
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		<title>Gesangstipps für deinen Auftritt</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2015 06:50:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Steffi Göddertz]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Andernach]]></category>
		<category><![CDATA[Atemübung]]></category>
		<category><![CDATA[Auftritt]]></category>
		<category><![CDATA[einsingen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesangsunterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Einsingen Um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen und Verletzungen zu vermeiden, solltest du auf Übungen zur Lockerung und zum Aufwärmen der Stimme nicht verzichten. Das Einsingen sollte mindestens 10 Minuten dauern und kann bis zu einer halben Stunde ausgeweitet werden. Bestenfalls hattest du tagsüber schon die Möglichkeit zu singen oder zu sprechen… 2. Plane [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>1. Einsingen<br />
</strong>Um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen und Verletzungen zu vermeiden, solltest du auf Übungen zur Lockerung und zum Aufwärmen der Stimme nicht verzichten.</p>
<p>Das Einsingen sollte mindestens 10 Minuten dauern und kann bis zu einer halben Stunde ausgeweitet werden. Bestenfalls hattest du tagsüber schon die Möglichkeit zu singen oder zu sprechen…</p>
<p><strong>2. Plane dir Zeit für dich ein</strong><br />
Reserviere dir Zeit für dich. Konzentrier dich auf das, was du kannst und bereite dich in aller Ruhe auf deinen Auftritt vor. Zeitdruck ist kontraproduktiv.</p>
<p><strong>3. Bereite deinen ganzen Körper vor!<br />
</strong>Dein Körper ist dein Instrument, also bereite ihn auf den Auftritt vor.<br />
Strecken, dehnen und lockern regt die Durchblutung des Atemapparates an, lässt die Lungen schon mal ein bisschen arbeiten und in Schwung kommen.</p>
<p><strong>4. Atemübungen</strong><br />
Das Zwerchfell ist kein Muskel, den du gezielt anspannen kannst.<br />
Dazu benötigst du die umliegende Muskulatur (Bauchmuskeln, Zwischenrippenmuskulatur, Flanken etc.)<br />
Daher gilt es, auch diese anzuregen, zu lockern und das Lungenvolumen zu vergrößern. Eine tiefe Atmung entspannt, beruhigt und bietet optimale Voraussetzungen für das Singen.</p>
<p>Idealerweise ist der ganze Körper gut durchatmet, das heißt die oberen Atemräume im Brustkorbbereich und auch die unteren in Bauch- und Flankenbereich.</p>
<p><strong>5. Achtung bei der Nahrungsaufnahme<br />
</strong>Esse nur leicht verdauliche Speisen und bestenfalls circa eine Stunde vor dem Auftritt gar nichts mehr. Dann hat der Körper genügend Zeit zum verdauen und du wirst nicht müde.<br />
Wenn der Magen voll ist, ist die Atmung und somit die Singfähigkeit eingeschränkt.</p>
<p><strong>6. Ausreichend trinken!<br />
</strong>Ein guter Flüssigkeitshaushalt ist wichtig für die Stimme.<br />
Austrocknung bremst den Schwingungsablauf der Stimmlippen, die Folge ist häufig Überlastung und Heiserkeit.<br />
Das gilt auch für die Artikulation. Mit trockenem Mund singt es sich schlecht!<br />
Außerdem hat das Schlucken auch noch eine beruhigende Wirkung auf den gesamten Organismus. Am besten eignen sich stilles Wasser, aber auch Fruchtschorlen (z.B. Apfelschorle oder Traubenschorle), da diese die (gute) Schleimbildung anregen.</p>
<p><strong>7. Frische Luft – JA. Kälte – NEIN!<br />
</strong>Halte dich fern von Klimaanlagen und großer Kälte.<br />
Singen und auch viel sprechen solltest du bei kalter Umgebungsluft vermeiden. Kalte Luft ist nicht gut für die Stimmmuskulatur, die eine gewisse “Betriebstemperatur” braucht.</p>
<p>Empfehlenswert ist es durch die Nase zu atmen – die Luft wird angewärmt und gereinigt, bevor sie dann an den Stimmlippen entlang strömt.<br />
(Beim Singen allerdings unvorteilhaft, weil oft schnell und viel Luft benötigt wird.)</p>
<p>„In der Pause mal schnell raus abkühlen“ – klar, nachvollziehbar. Hier besteht allerdings schnell die Gefahr der Heiserkeit und Erkältung.</p>
<p><strong>8. Hab Spaß!</strong><br />
Raus mit dir auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Genieße den Moment und hab einfach Spaß!<br />
Konzentration auf Atmung, Technik und co. findet beim Training statt. Auf der Bühne sollten die Abläufe bereits automatisiert sein, dass du das Singen einfach nur noch genießen kannst.</p>
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		<title>Atmung – die Basis für gesunden Gesang</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2015 07:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Steffi Göddertz]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Atmung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesangsunterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Heiserkeit beim singen]]></category>
		<category><![CDATA[Zwerchfell]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine ökonomische Atemtechnik wird oft unterschätzt. Dabei ist genau das die Grundlage für gesunden Gesang. Stelle dich vor den Spiegel und atme durch den Mund ein. &#8211; Wie atmest du heute? &#8211; Wohin geht die Luft? &#8211; Wie hört sich das an? &#8211; Wie fühlt sich das an? Falls du dich mit dem Thema noch nie [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eine ökonomische Atemtechnik wird oft unterschätzt. Dabei ist genau das die Grundlage für gesunden Gesang.</p>
<p>Stelle dich vor den Spiegel und atme durch den Mund ein.<br />
&#8211; Wie atmest du heute?<br />
&#8211; Wohin geht die Luft?<br />
&#8211; Wie hört sich das an?<br />
&#8211; Wie fühlt sich das an?</p>
<p>Falls du dich mit dem Thema noch nie beschäftigt hast, wird dein Körper vermutlich relativ fest sein (Schultern, Bauch, Flanken).<br />
Lediglich der Brustkorb und die Schultern heben sich und das Atemgeräusch ist relativ hoch/hell, richtig?</p>
<p>Hast du dich schon mal gefragt, warum Babys stundenlang schreien können, ohne heiser zu werden? Weil sie von Geburt an richtig atmen.</p>
<p>Säuglinge kommen zur Welt und atmen ALLE „in den Bauch&#8220;.<br />
Dann kommt die Gesellschaft und sagt „sitz gerade Kind“ und auch das Schönheits-Ideal schreibt einen flachen Bauch vor.<br />
Und so passiert’s: über die Jahre verlernen wir, den Bauch locker zu lassen.</p>
<p>Das jedoch ist Voraussetzung für eine tiefe <strong>Bauchatmung</strong>.</p>
<p><a href="http://stimmfabrik-andernach.de/wp-content/uploads/2015/07/Zwerchfell.jpg"><img class=" size-medium wp-image-273 alignleft" src="http://stimmfabrik-andernach.de/wp-content/uploads/2015/07/Zwerchfell-240x300.jpg" alt="Zwerchfell" width="240" height="300" /></a></p>
<p>Sicher hast du schonmal  gehört, dass u.a. das <strong>Zwerchfell</strong> die Atmung steuert.<br />
Aber was ist das genau?</p>
<p>Du kannst es dir wie eine Art Trampolin vorstellen, dass den Brustraum vom Bauchraum trennt. Es handelt sich hierbei um einen Muskel – dieser kann allerdings nicht bewusst angespannt oder entspannt werden.</p>
<p>Atmest du ein, senkt es sich ab und gibt der Lunge Platz, um sich mit Luft vollzusaugen. Atmest du aus, geht es nach oben und drückt die Luft durch die Luftröhre wieder raus.<br />
Ähnlich wie bei einem Schwamm in der Hand. Drückst du einen nassen Schwamm aus, wird das Wasser rausgedrückt. Lässt du los, zieht sich der Schwamm wieder mit Wasser voll. So ist es auch mit der Lunge.</p>
<p>Lässt die umliegende Muskulatur locker (Zwerchfell, Zwischenrippen-Muskulatur etc.), senkt sich das Zwerchfell ab, verdrängt die Organe nach vorne (Bauch geht raus) und die Lunge zieht sich mit Sauerstoff voll.</p>
<p>Positiver Nebeneffekt: der <strong>Kehlkopf</strong>, der auf der Luftröhre aufsitzt, wird mit nach unten gezogen. Der komplette Rachenbereich wird also weiter und entspannter.</p>
<p>Die Aufhänge-Muskulatur vom Kehlkopf und das Zwerchfell sind Gegenspieler – sie kommen sich nie näher. Senkt sich also das Zwerchfell ab, folgt der Kehlkopf und umgekehrt.</p>
<p><strong><u>Zusammenfassung:</u></strong><br />
&#8211; Bauch locker lassen<br />
&#8211; Zwerchfell senkt sich ab und gibt der Lunge Platz<br />
&#8211; Kehlkopf senkt sich mit ab – Weite im Hals<br />
Merksatz: Atmen ist Urlaub, also entspann dich.</p>
<p>Soweit zur Einatmung. Und jetzt?<br />
Jetzt brauchen wir wieder Luft zur <strong>Tonerzeugung</strong>.<br />
Viele drücken die Luft beim singen regelrecht raus (drücken teils sogar den Bauch nach innen) und klagen dann über Heiserkeit, fehlende Luft am Zeilenende und fehlende Lockerheit.</p>
<p>Stell dir vor, die Lunge wäre eine Plastikflasche voller Wasser.<br />
Drückst du die Flasche unten zusammen, will das Wasser durch die Öffnung wieder raus. Da ist allerdings der Deckel im Weg.<br />
In unserem Fall ist es kein Deckel, sondern die Stimmlippen, die die ganze Luft zurückzuhalten müssen.<br />
Ergebnis: trockene Stimmlippen, Heiserkeit, räuspern, &#8230;</p>
<p>Der Trick ist es, den Überdruck, den wir nach der Einatmung in der Lunge haben, zu halten (nicht mit Luft anhalten zu verwechseln!).<br />
Atme während dem singen in der Vorstellung weiter ein (als würde die Flasche aufgeblasen).<br />
Dadurch wird nur so viel Luft an die Stimmlippen gegeben, wie du zur Tonproduktion benötigst.</p>
<p>Übungen und weitere Tricks erhältst du auf Wunsch gerne im Unterricht.<br />
Interessiert? Vereinbare gleich deine <strong>Probestunde unter <a href="mailto:info@stimmfabrik-andernach.de">info@stimmfabrik-andernach.de</a></strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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